Antisemit_innen, die glauben, keine zu sein – Teil I

Es gibt Begegnungen, die mich eine Woche lang nicht zur Ruhe kommen lassen, nach denen ich anfange zu weinen und verwirrt erst einmal analysieren muss, warum. Es sind die Begegnungen mit Personen, die selber glauben, dass sie gute Absichten haben, deren Sprachgebrauch und Äußerungen mich aber fassungslos machen. Sie lächeln und wollen in gutem Einvernehmen bleiben, während sie davor Wort um Wort in meine Seele gerammt haben. Ich bin so paralysiert, dass ich mitspiele und mich zu überzeugen versuche, dass das ja Personen sind, die es wenigstens gut meinen. Aber an den folgenden Weinkrämpfen und schlaflosen Nächten merke ich, was diese Begegnungen angerichtet haben.

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Geliebter Goj – Der Christbaum-Disput

Vor unserer ersten Weihnachtszeit als Paar tauchte ein unerwartetes Problem auf. Balthasar und ich kamen darauf zu sprechen, wie wir die Christbaumfrage handhaben würden. Weiterlesen „Geliebter Goj – Der Christbaum-Disput“

Geliebter Goj – Im Anfang

Es war Dezember und die Wiener Christkindlmärkte – über die derzeit übrigens ein Muslim die Oberhoheit hat – versprühten ihre von Jahr zu Jahr nostalgischer werdende Romantik. Weiterlesen „Geliebter Goj – Im Anfang“