Körper im Dialog

Es gibt ein Thema, über das nicht allzu oft geredet wird, wenn es um interreligiösen Dialog geht, das aber zu seinen Rahmenbedingungen dazugehört: das körperliche Sein. In der INTA #11/12 2016 habe ich einen Artikel zu der Tatsache geschrieben, dass Frauen im interreligiösen Dialog unterrepräsentiert sind und warum das so sein könnte. Hier möchte ich ergänzen, wie es sich auf körperlicher Ebene angefühlt hat, als junge, nicht allzu große, nicht allzu schwere jüdische Frau Geschäftsführerin einer christlich-jüdischen Dialogorganisation zu sein. Weiterlesen „Körper im Dialog“

Geliebter Goj – Was wäre, wenn?

Es ist schön, eine interreligiöse Beziehung zu haben. Man hat einen Haufen romantischer Projektionen bezüglich der Religion der_s Partner_in und lässt sich auch von dessen_deren realitätskundigen Protesten schwer desillusionieren. Weiterlesen „Geliebter Goj – Was wäre, wenn?“

Epic Fails Teil II: Meine schlimmsten Sager im interreligiösen Dialog

Dass ich im Gespräch mit Palästinenser_innen hoffnungslos verklemmt bin, habe ich euch ja schon erzählt. Heute bekommt ihr ein paar der unbedachtesten Dinge zu lesen, die ich jemals bei interreligiösen Gesprächen gesagt habe. Ich hoffe, sie sind lehrreich und ihr verzeiht mir genauso, wie es die Betroffenen getan haben.

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Homestory: Was unser Zuhause zu einem jüdischen Haushalt macht

Eine Reihe von blauem Geschirr, teils mit hebräischen Schriftzeichen.
Unser Schabbes- und Jontef-Geschirr, teilweise selber bemalt. Alle Bilder in diesem Beitrag sind Eigentum von Davidssplitter und dürfen nur mit Genehmigung vervielfältigt und verändert werden. Dankeschön!

„Building a Jewish Home“ – das Thema zahlreicher Seminare, Websites[1] und ein genereller Wunsch vieler Jüd_innen, egal welcher Ausrichtung. Dabei spielen auch Identity Shopping und jüdischer Kitsch eine Rolle. Insbesondere gemischtreligiösen Paaren wird vorgeworfen, dass sie schwer ein jüdisches Zuhause schaffen können, in dem eventuell vorhandene Kinder dann eine starke jüdische Identität entwickeln. Die Kinderfrage ist bei uns noch in weiter Ferne, aber wie ich zuhause einen Ort schaffen kann, der mich in meinem Judentum bestärkt (und auch Balthasar Platz für seinen Glauben lässt), beschäftigt mich.

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Denkt jüdisch beim Einkauf! – Teil II: Was der Zusammenhalt des Volkes Israel mit meinem Gemüsehändler zu tun hat

Stencil-Graffiti mit dem Wort
Foto von Graffiti, das ich in meinem Heimatbezirk gemacht habe. Ich verbinde es mit diesem Beitrag, weil laut Sanhedrin 27b und Schawuot 39 ganz Israel füreinander verantwortlich ist (was manche sehr ernst nehmen, wie man in diesem Beitrag lesen kann) und das Wort gleichzeitig auf Deutsch und Arabisch dasteht, was auch einen Bezug zum Text hat.

Es gibt noch etwas, das mir einfällt, wenn ich „Denkt jüdisch beim Einkauf!“ denke. Oder besser, jemanden. Weiterlesen „Denkt jüdisch beim Einkauf! – Teil II: Was der Zusammenhalt des Volkes Israel mit meinem Gemüsehändler zu tun hat“