Interreligiöse Arbeit in der Praxis: Reise zum Martin-Buber-Haus

Oft, wenn ich auf Reisen bin, schreibe ich ein Reisetagebuch. Darin halte ich fest, was ich erlebe, wie es mir geht, und auf Dienstreisen auch meine Pläne und Routinen, um mich geistig und körperlich gesund zu halten. Morgen Früh beginnt meine letzte Dienstreise im Rahmen meiner Arbeitszeit beim Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit und ich möchte die Gelegenheit nutzen, euch einen Einblick in die Praxis des interreligiösen – und internationalen – Dialogs zu geben.

Reisen sind ein aufregender Teil der interreligiösen Arbeit – es ist immer erhellend, sich anzuschauen, welche Themen und Probleme die Leute in anderen Ländern beschäftigen, was man gemeinsam hat und wo Unterschiede sind. In den letzten Jahren war ich u.a. in Philadelphia auf der jährlichen Konferenz des International Council of Christians and Jews, in Jakarta als Teil einer interreligiösen Delegation des Außenministeriums und in Amsterdam auf der Tagung der Lutherisch Europäischen Kommission Kirche und Judentum. Diesmal geht es „nur“ nach Deutschland, genauer nach Heppenheim, ins Martin-Buber-Haus, dem Zentrum des oben erwähnten ICCJ. Es geht um ein mehrtägiges Brainstorming zu einem langfristig angelegten Projekt – ich weiß noch nicht, wie viel und detailliert ich darüber schreiben kann, das werde ich sobald ich dort bin mit der Generalsekretärin Anette Adelmann abklären. Worüber ich sicher berichten kann, sind die Rahmenbedingungen und die Eingeladenen und wie sich unsere interreligiöse und internationale Begegnung gestaltet.

Vorweg aber noch ein Announcement: Ich werde für den Moment aufhören mit dem Bloggen. In meinem Leben stehen einige große Änderungen an, für die ich den Kopf so frei wie möglich haben will. Wenn ich etwas anfange, mache ich mir meist nach etwas Zeit Druck, das auch weiter machen zu müssen. Sicher könnte ich die Frequenz runterschrauben, mich um einen Blogpost pro Monat bemühen oder Ähnliches, aber dann habe ich es noch immer als „zu Erledigen“ im Hinterkopf. Ich will aber auch nicht einfach so aufhören zu posten und ein Rätselraten hinterlassen. Jedenfalls: Bis Mitte November gibt es noch einmal die Woche einen Text, und zu Channukkah zünde ich hier quasi Kerzen – aber ansonsten melde ich mich mal vorerst ab, um zu schauen, wo es mit meinem Leben hingeht.

Jetzt fliegen wir aber noch nach Deutschland. Also, bis morgen Früh!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.