Lasst uns über Georg Egger reden

Wie es ist, sowohl Opfer- als auch Täternachkommin zu sein

Mittlerweile gibt es Forschung zu den Traumata, die von Generation zu Generation innerhalb der Familien der Opfer der Schoah weitergegeben werden. Auch gibt es Forschung zu Denk- und Verhaltensmustern, die häufig in Täterfamilien auftauchen. Ersteres wird mit transgenerationalem Trauma bezeichnet, Zweiteres würde ich eher eine transgenerationale Verstrickung nennen. Aber es gibt so gut wie kein Material dazu, was es bei Menschen auslöst, sowohl Opfer- als auch Tätervorfahr_innen zu haben.[1] So wie ich zum Beispiel.

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Gastbeitrag auf y-nachten.de: Mission is possible, aber manchmal trotzdem unmöglich

Mission2

Als ich im Mai das letzte Mal für y-nachten.de geschrieben habe, haben sich zwei Themen angeboten: Das Auswandern und die stärker werdende Missionsbewegung in der katholischen Kirche. Ersteres ist mir leichter gefallen, daher habe ich es zuerst aufgegriffen; letzteres war sehr schwierig, aber es hat sich ausgezahlt. Um zu diesem Text zu kommen, habe ich drei Entwürfe geschrieben, einige Gespräche mit Katholik_innen geführt und, na ja, zumindest das Vorwort eines Buches gelesen. Danke an Franca und die anderen Redakteur_innen für eure Geduld, Unterstützung und das Abfeiern des letzten Satzes auf Twitter!