Über Antisemitismus reden – aber Tachles!

Immer wieder versuchen gutmeinende Menschen in öffentlichen Stellungnahmen und Artikeln zu betonen, wie sehr sie gegen Antisemitismus sind, das heißt gegen das Hassen und Vorurteile-Haben gegenüber Jüd_innen.[1] Nur sind viele der ubiquitär verwendeten Formulierungen, um es mit einem schönen englischen Wort zu sagen, „cringeworthy“[2]. Sie lassen Antisemitismus als etwas ganz Abstraktes erscheinen; konkrete Handlungsmöglichkeiten und konkrete Menschen rutschen so aus dem Sichtfeld.

Ritter mit Schwert kämpft gegen schwarze Nebelwolke an
„Stirb, du böses Monstrum!“ Alle Bilder dieses Beitrags sind Eigentum von Davidssplitter und dürfen ohne vorher erteilte Erlaubnis nicht vervielfältigt oder verändert werden. In Deutsch: Ich hätte ganz gerne Kontrolle über das Werk meiner Hände, bittedanke;-)

 

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Tagebuch einer jüdischen Theologiestudentin

Bild von einem Notizbuch
Mein Studienzeittagebuch.

Als ich mich entschieden hatte, evangelische Theologie zu studieren, bereitete ich mich auf alle möglichen Arten vor: Ich sprach mit dem Landessuperintendenten der evangelischen Kirche HB, der mir ein Gespräch mit einer Theologiestudentin vermittelte; ich plante hingebungsvoll mein Semester; und als eine Freundin meiner Mutter mir ein besonders edles Notizbuch schenkte, beschloss ich, meine aufregende erste Studienzeit darin festzuhalten. Weiterlesen „Tagebuch einer jüdischen Theologiestudentin“