Erstes Datum für den Pop-Up-Stand fixiert!

Limmud

Es sind erst zwei Monate, seit ich begonnen habe, an Schmonzelach Un Tinef zu arbeiten; zwei intensive Monate, in denen ich jede Woche etwas zum allerersten Mal gemacht oder erlebt habe. Dank der vielen Unterstützung, die ich über Crowdfunding bekommen habe, kann ich jetzt endlich das erste Datum für den Pop-Up-Stand offiziell machen:

Sonntag, 10. März 2019
11:30-14:30
Volkshochschule Wiener Urania
Uraniastraße 1, 1010 Wien
Dachsaal, 4. Stock

Der Stand wird Teil des jüdischen Lernfestivals LIMMUD sein, das auch dieses Jahr mit großartigen Sprecher_innen glänzt; mehr Informationen findet ihr auf https://www.limmudwien.org/. Der Eintritt ist frei für das ganze Event, aber die Veranstalter_innen hätten gerne, dass man sich beim Eingang (ebenfalls im 4. Stock) anmeldet. Ich werden mich bemühen, den Stand so leicht auffindbar wie möglich zu machen und mit Plakaten den Weg zu weisen; sollte sich eine Änderung ergeben, werde ich das über Twitter bekanntgeben.
Beim Stand könnt ihr nach Herzenslust einkaufen und natürlich auch gleich eure Dankeschön-Gutscheine einlösen, wenn ihr das Projekt über Crowdfunding unterstützt habt (https://www.startnext.com/schmonzelachuntinef). In der ersten Stunde werde ich im Rahmen von Limmud einen Workshop mit dem Thema „The Power of Things“ halten; währenddessen wird der Stand von meinen Helferinnen betreut. Danach freue ich mich sehr, euch kennenzulernen (oder wiederzusehen;-))! Wenn ihr Fragen habt, schreibt einfach einen Kommentar unter diesen Beitrag, ich antworte so schnell ich kann.

 

Schmonzelach Un Tinef

*Unnötige Kleinigkeiten und Wertloses Zeug

>>> Hier gehts zum Crowdfunding: https://www.startnext.com/schmonzelachuntinef

Es ist hier. Es ist da. Das Große, an dem ich seit einiger Zeit mit Hingabe arbeite. Aber der Reihe nach:

Vor einiger Zeit habe ich den Text Gimme the Kitsch! geschrieben, in dem ich meiner Frustration darüber Ausdruck verliehen habe, dass es um Dezember herum Unmengen an Weihnachtsdekoration und kitschigem XMas-Nippes gibt, aber Channukkah einerseits in der öffentlichen Wahrnehmung kaum vorhanden ist und es andererseits auch keine große Auswahl an schöner und kreativer jüdischer Deko und Kleinzeug in Österreich gibt. Einige von euch werden auch wissen, dass ich derzeit arbeitslos bin und mich nach der doch längeren Zeit im interreligiösen Dialog neu orientieren will. Anfang Dezember sind dank eines Berufsorientierungsworkshops diese beiden Faktoren kollidiert. Die Ausgeburt dieses Urknalls könnt ihr in diesem Video sehen:

Links: StartNextSchmonezalchuntinef.com, Facebook, Instagram

Die Finanzierungsphase läuft bis 20. Februar 2019.

Weiterlesen „Schmonzelach Un Tinef“

(Meine) Religiosität in der Krise

Immer wieder kann man in verschiedenen Medien lesen oder hören, dass sich die Religiosität der Leute wandelt, dass sie weniger religiös sind, lieber individuell religiös, dass sie nicht mehr so viel in die Kirche gehen wie früher, aber gleichzeitig viel konservativer sind als noch ihre Eltern… ich glaube, für uns österreichische Jüd_innen gibt es da nicht einmal richtige Statistiken (wir scheißen uns aus nachvollziehbaren Gründen davor an, auf irgendeine Weise vermessen und gezählt zu werden). Und je nachdem in welchem Umfeld du dich bewegst, wirst du einen ganz anderen Eindruck bekommen. Was mir jedenfalls auffällt, ist, dass ich viel höre, dass immer mehr Leute (christliche? Auch jüdische?) anscheinend ein Problem mit Religion haben, ich aber noch von wenigen Menschen persönlich gehört habe, was ihre Krise mit der Religion ist. Vor Kurzem wollte ich bei einer Pfarrveranstaltung mit den Teilnehmenden über Momente reden, in denen sie sich gedacht haben: „So, das ist es, jetzt kehre ich um und werde religiös!“ – und es dann doch gelassen haben. Es kam nicht zu diesem Gespräch. Aber die krisenhaften Momente eines religiösen Lebens interessieren mich nach wie vor, und um die Konversation zu starten, erzähle ich mal ein Bisschen von meinen aktuellen religiösen Problemen. Weiterlesen „(Meine) Religiosität in der Krise“

Co je nového?

*“Was gibt es Neues?“ auf Tschechisch

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Das bin ich, während ich diesen Beitrag schreibe.

Mein Bauch ist voller Kekse, auf dem Sessel neben mir schnarcht ein dickfelliger Kater und Balthasar redet unten mit seiner Mama. Wir sind über die Weihnachtsfeiertage in Tschechien und ich nutze die ruhige Zeit, um wieder ein Bisschen zu schreiben. Weiterlesen „Co je nového?“

Die siebte Kerze: Die vergessene Channukkah-Geschichte

Lange Zeit feierte man zu Channukkah nicht nur die militärisch-religiösen Errungenschaften von Matitjahu und seinen fünf Söhnen, sondern auch den Sieg einer Frau über einen assyrischen Feldherren. Wer wissen möchte, wie die Geschichte mit Judith und Holofernes war, kann das Video ansehen; und hier findet ihr einen interessanten Artikel des Jewish Women’s Archive über die Verbindung der Geschichte zu Channukkah, mit zusätzlichen Details und weiteren wichtigen Judiths in der Geschichte des Judentums. Den Channel „Yiddish in North Carolina“, wo das Video her ist, finde ich überhaupt eine interessante Fundgrube.