Davidssplitter wurde bei den Mutmacher-Stories des Vereins Wirtschaft für Integration gefeatured!

Mutmacher

Der Verein „Wirtschaft für Integration“ wurde 2009 gegründet mit dem Ziel „einen neuen, potenzialorientierten Zugang zu dem Thema Integration in Österreich zu positionieren„. Seit 77 Wochen präsentiert Geschäftsführer Peter Wesely jeden Montag eine Initiative unter dem Titel „Mutmacher-Stories“ – und letzte Woche wurde auch mein Blog dort präsentiert. Ich habe mich zwar etwas gewundert, was jüdisches Leben in Wien mit Integration zu tun haben soll, stammt doch der erste Nachweis für Judentum im Gebiet des heutigen Österreich aus der Römerzeit. Aber Peter hat mir versichert, dass es auch einfach um Minderheiten in Österreich und Bewusstsein für diese geht. Wir hatten ein nettes Gesprächsinterview, bei dem er auch zwei kurze Videoclips gemacht hat, die ihr in seinem Bericht ansehen könnt. Ich bin sehr dankbar für diese Möglichkeit, Menschen auf den Blog hinzuweisen, und kann nur hoffen, dass er tatsächlich jemandem Mut macht – oder einfach Freude.

Homestory: Was unser Zuhause zu einem jüdischen Haushalt macht

Eine Reihe von blauem Geschirr, teils mit hebräischen Schriftzeichen.
Unser Schabbes- und Jontef-Geschirr, teilweise selber bemalt. Alle Bilder in diesem Beitrag sind Eigentum von Davidssplitter und dürfen nur mit Genehmigung vervielfältigt und verändert werden. Dankeschön!

„Building a Jewish Home“ – das Thema zahlreicher Seminare, Websites[1] und ein genereller Wunsch vieler Jüd_innen, egal welcher Ausrichtung. Dabei spielen auch Identity Shopping und jüdischer Kitsch eine Rolle. Insbesondere gemischtreligiösen Paaren wird vorgeworfen, dass sie schwer ein jüdisches Zuhause schaffen können, in dem eventuell vorhandene Kinder dann eine starke jüdische Identität entwickeln. Die Kinderfrage ist bei uns noch in weiter Ferne, aber wie ich zuhause einen Ort schaffen kann, der mich in meinem Judentum bestärkt (und auch Balthasar Platz für seinen Glauben lässt), beschäftigt mich.

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Denkt jüdisch beim Einkauf! – Teil II: Was der Zusammenhalt des Volkes Israel mit meinem Gemüsehändler zu tun hat

Stencil-Graffiti mit dem Wort
Foto von Graffiti, das ich in meinem Heimatbezirk gemacht habe. Ich verbinde es mit diesem Beitrag, weil laut Sanhedrin 27b und Schawuot 39 ganz Israel füreinander verantwortlich ist (was manche sehr ernst nehmen, wie man in diesem Beitrag lesen kann) und das Wort gleichzeitig auf Deutsch und Arabisch dasteht, was auch einen Bezug zum Text hat.

Es gibt noch etwas, das mir einfällt, wenn ich „Denkt jüdisch beim Einkauf!“ denke. Oder besser, jemanden. Weiterlesen „Denkt jüdisch beim Einkauf! – Teil II: Was der Zusammenhalt des Volkes Israel mit meinem Gemüsehändler zu tun hat“

Ein halbes Jahr Davidssplitter – Was Bloggen für mich als Jüdin bedeutet

Es ist jetzt auf den Tag genau ein halbes Jahr her, dass ich den ersten Beitrag auf Davidssplitter.com gestellt habe. Warum ich eigentlich mit dem Bloggen begonnen habe und wie sich die Sache in diesem halben Jahr so entwickelt hat, möchte ich hier gerne mit euch teilen.

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Denkt jüdisch beim Einkauf! – Teil I: Tikkun Olam und Schwarzer Rettich

Werbebild: Unsere Arbeit - Unsere Zukunft. Denkt österreichisch bei jedem Einkauf. ÖsterreichWoche 1958, 26. Okt.-1. Nov.
Bild: http://www.bildarchivaustria.at/Pages/ImageDetail.aspx?p_iBildID=16024572

Mit einer befreundeten praktischen Theologin gemeinsam habe ich in diesem Semester ein Seminar auf der Katholisch-Theologischen Fakultät gehalten. Als Methode haben wir Chavrutah ausgewählt, das Studieren von Texten in Paaren. Dabei ergeben sich immer interessante Diskussionen. Weiterlesen „Denkt jüdisch beim Einkauf! – Teil I: Tikkun Olam und Schwarzer Rettich“

Patschi Handi Zam. Von Jüd_innen, Muslim_innen und dem Handgeben

Eine Erfahrung mache ich immer wieder, wenn mir im Kontext von interreligiösem Dialog Muslime (ja, hier sind nur Männer gemeint) begegnen: Sie strecken mir zur Begrüßung fast übereifrig die Hand entgegen. Es wirkt, als müssten sie zunächst einmal beweisen, dass sie hierher gehören, nach Österreich, die österreichischen Gebräuche kennen und Frauen selbstverständlich als Gegenüber auf Augenhöhe akzeptieren. Weiterlesen „Patschi Handi Zam. Von Jüd_innen, Muslim_innen und dem Handgeben“