Ein halbes Jahr Davidssplitter – Was Bloggen für mich als Jüdin bedeutet

Es ist jetzt auf den Tag genau ein halbes Jahr her, dass ich den ersten Beitrag auf Davidssplitter.com gestellt habe. Warum ich eigentlich mit dem Bloggen begonnen habe und wie sich die Sache in diesem halben Jahr so entwickelt hat, möchte ich hier gerne mit euch teilen.

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Denkt jüdisch beim Einkauf! – Teil I: Tikkun Olam und Schwarzer Rettich

Werbebild: Unsere Arbeit - Unsere Zukunft. Denkt österreichisch bei jedem Einkauf. ÖsterreichWoche 1958, 26. Okt.-1. Nov.
Bild: http://www.bildarchivaustria.at/Pages/ImageDetail.aspx?p_iBildID=16024572

Mit einer befreundeten praktischen Theologin gemeinsam habe ich in diesem Semester ein Seminar auf der Katholisch-Theologischen Fakultät gehalten. Als Methode haben wir Chavrutah ausgewählt, das Studieren von Texten in Paaren. Dabei ergeben sich immer interessante Diskussionen. Weiterlesen „Denkt jüdisch beim Einkauf! – Teil I: Tikkun Olam und Schwarzer Rettich“

Patschi Handi Zam. Von Jüd_innen, Muslim_innen und dem Handgeben

Eine Erfahrung mache ich immer wieder, wenn mir im Kontext von interreligiösem Dialog Muslime (ja, hier sind nur Männer gemeint) begegnen: Sie strecken mir zur Begrüßung fast übereifrig die Hand entgegen. Es wirkt, als müssten sie zunächst einmal beweisen, dass sie hierher gehören, nach Österreich, die österreichischen Gebräuche kennen und Frauen selbstverständlich als Gegenüber auf Augenhöhe akzeptieren. Weiterlesen „Patschi Handi Zam. Von Jüd_innen, Muslim_innen und dem Handgeben“

Mazeltov zum internationalen Star Wars Tag!

Überschrift:
Das Bild ist inflationär im Netz zu finden, ich konnte leider die_den Urheber_in nicht ausmachen.

May the fourth be with you! Heute feiert die internationale Star-Wars-Fangemeinde ihre Verbundenheit mit dem Klassiker und seinen Neuauflagen. Aber ob viele wissen, wie stark die Filme von Jüd_innen und jüdischer Kultur getragen und beeinflusst wurden? Hier sind Links zu (mehr oder weniger ernst gemeinten) Artikeln, die dieses Thema beleuchten:

Ein D’var Torah mit Star-Wars-Bezug: http://blogs.timesofisrael.com/star-wars-may-the-force-be-with-you-a-jewish-view/

Filmkritik ‚The last Jedi‘ unter besonderer Berücksichtigung der jüdischen Aspekte: http://m.jewishaz.com/arts_features/the-last-jedi-an-entertaining-entry-into-judaism-inflected-star/article_63922854-e5af-11e7-99df-e74f836d45a7.html?mode=jqm

Star Wars als jüdische Allegorie: http://www.aish.com/j/as/From-Jediism-to-Judaism-Star-Wars-as-Jewish-Allegory.html?mobile=yes

Gimme the Kitsch!

Mir ist klar, dass für praktizierende Christ_innen Weihnachtsramsch und Osterrummel kein authentischer Ausdruck der religiösen Bedeutung ihrer Feiertage sind. Aber die in glänzende Folie eingehüllten Schokoladennikoläuse und die bunt gefärbten Ostereier, die inflationär die Supermärkte schon Monate von dem eigentlichen Fest überfluten, sind auch Reviermarker des so genannten „christlichen Abendlandes“. Weiterlesen „Gimme the Kitsch!“

„Du musst dich für alles Jüdische interessieren, weil du jüdisch bist!“

Mehr nervige gojische Verhaltensweisen bei interreligiöser Begegnung

Oy, die Reaktionen, sobald Leute wissen, dass ich jüdisch bin. Spontan werfen sie ihre Assoziationen heraus. „Ich liiiiebe das Judentum!“ „Israel ist so schön, ich war schon x-Mal dort!“ – oder aber „Na, was ihr da unten mit den Palästinensern anstellt ist aber ganz schön arg.“ „Am Donnerstag gehe ich wieder Klezmertanzen!“ „Du hast sicher Buch XY von Buber gelesen.“ „Meine Vorfahren haben Juden versteckt!“ „Ich kenne da einen tollen jüdischen Witz…“Alles irgendwie verständliche Verbindungen zum Judentum. ABER. Nicht zu mir als Person.  Weiterlesen „„Du musst dich für alles Jüdische interessieren, weil du jüdisch bist!““