Wer bestimmt die Themen im christlich-jüdischen Dialog?

„Dialogue is so christian-driven.“ (Dick Pruiksma)

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Jüdische Spuren entdecken

Jüdische Spuren Entdecken
Christin auf Spurensuche. Alle Bilder dieses Beitrags sind Eigentum von Davidssplitter und dürfen ohne vorher erteilte Erlaubnis nicht vervielfältigt oder verändert werden. In Deutsch: Ich hätte ganz gerne Kontrolle über das Werk meiner Hände, bittedanke;-)

Bei mir in der Arbeit gibt es eine Bücherwand, die voll ist mit Titeln wie „Verloschene Spuren“ oder „Jüdische Spuren in Soundso“. Regelmäßig werden Exkursionen und Veranstaltungen über jüdische Spuren hier und dort abgehalten. Als ich letztens eingeladen wurde, einen Vortrag zu „Jüdischen Spuren in den Evangelien“ zu halten, hat es mir gereicht. Was will man jüdische Spuren suchen in Texten, die teils von Juden über einen Juden und seine jüdischen Anhänger in Judäa geschrieben wurden? Weiterlesen „Jüdische Spuren entdecken“

Warum ich meine Arbeit verlasse

Seit ich ein Teenager war, wollte ich im interreligiösen Dialog arbeiten. Diesen Traum habe ich in verschiedenen Einrichtungen verwirklicht, zuletzt in einer guten, kreativen Position in einem soliden, spezialisierten Verein. Nach bald drei Jahren dort möchte ich aber aufhören. Weiterlesen „Warum ich meine Arbeit verlasse“

Was so übel an Mission ist

Sowohl die katholische Kirche als auch viele evangelische Kirchen haben mittlerweile im Licht der Geschichte und der erneuerten Theologie beschlossen, den Vers Matthäus 28,19 („Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker“) nicht mehr auf Jüd_innen anzuwenden. Das ist ein großer und guter Schritt, der aber nicht von allen begrüßt wird; ich habe selber schon einige Missionsversuche unbekehrt überstanden. Für die Christ_innen, die trotz des dogmatischen Charakters der Abkehr von der Judenmission nicht darauf verzichten möchten, möchte ich hier einige Gedanken dazu teilen. Weiterlesen „Was so übel an Mission ist“

Antisemit_innen, die glauben, keine zu sein – Teil II

Es gibt Begegnungen, die mich eine Woche lang nicht zur Ruhe kommen lassen, nach denen ich anfange zu weinen und verwirrt erst einmal analysieren muss, warum. Es sind die Begegnungen mit Personen, die selber glauben, dass sie gute Absichten haben, deren Sprachgebrauch und Äußerungen mich aber fassungslos machen. Sie lächeln und wollen in gutem Einvernehmen bleiben, während sie davor Wort um Wort in meine Seele gerammt haben. Ich bin so paralysiert, dass ich mitspiele und mich zu überzeugen versuche, dass das ja Personen sind, die es wenigstens gut meinen. Aber an den folgenden Weinkrämpfen und schlaflosen Nächten merke ich, was diese Begegnungen angerichtet haben.

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Antisemit_innen, die glauben, keine zu sein – Teil I

Es gibt Begegnungen, die mich eine Woche lang nicht zur Ruhe kommen lassen, nach denen ich anfange zu weinen und verwirrt erst einmal analysieren muss, warum. Es sind die Begegnungen mit Personen, die selber glauben, dass sie gute Absichten haben, deren Sprachgebrauch und Äußerungen mich aber fassungslos machen. Sie lächeln und wollen in gutem Einvernehmen bleiben, während sie davor Wort um Wort in meine Seele gerammt haben. Ich bin so paralysiert, dass ich mitspiele und mich zu überzeugen versuche, dass das ja Personen sind, die es wenigstens gut meinen. Aber an den folgenden Weinkrämpfen und schlaflosen Nächten merke ich, was diese Begegnungen angerichtet haben.

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