Wien, mein Stetele Wien – Teil 3: Essen gehen

Ja, ich weiß. Schon wieder Essen.[1] Beim nächsten Stadtspaziergang schreibe ich über Wiener Stätten jüdischer Gelehrsamkeit, versprochen. Aber es gibt ja nicht nur das Essen, das man vom Supermarkt nach Hause schleppt, sondern auch das Essen, das bequem und gut, aber teuer ist. Der Himmel ist heute bewölkt – ideal, um sich in eines der schönen jüdischen Restaurants zu setzen, von denen ich euch erzählen werde.

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(c) Margot Hoffmann

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Wien, mein Stetele Wien – Teil 2: Essen einkaufen

Teil 2: Essen einkaufen

Im zweiten Teil unseres gemeinsamen Rundgangs durch mein persönliches Wien möchte ich euch ein paar jüdische Einkaufsmöglichkeiten für Lebensmittel näherbringen (denn Essen spielt eine wichtige Rolle bei uns, wie alle wissen, die diesen Blog öfter lesen!). Wer sich schon ein Wenig mit Kaschrut beschäftigt hat, weiß, dass wo sich eine frumme Kehille findet, koschere Geschäfte nicht weit sein können. Die Speisegebote der Torah sind noch recht simpel: Iss nur Vögel, die auf dieser Liste stehen. Iss nur Fisch, wenn er Schuppen und Flossen hat. Iss nur Fleisch, wenn es von einem wiederkäuenden Paarhufer stammt. Iss bloß kein Blut, Insekten sind igittigitt, und vermeide es, ein Ziegenjunges in der Milch seiner Mutter zu kochen. Weiterlesen „Wien, mein Stetele Wien – Teil 2: Essen einkaufen“

Wien, mein Stetele Wien – Teil I: Davnen

Schon lange habe ich darüber nachgedacht, quasi eine Erweiterung des Beitrags über unser jüdisches Zuhause zu schreiben: mein jüdisches Wien. „Mein“ nicht deshalb, weil ich da irgendwelche Exklusivrechte hätte, sondern weil das „jüdische Wien“ für jede_n etwas anderes ist und jeder_m andere Plätze wichtig sind. Jetzt wo das Wetter wieder schöner wird, werde ich euch mitnehmen an Orte, die meine jüdische Identität geprägt haben, die spannend oder auch ganz banal sein können, und euch ein paar Geschichten dazu erzählen. Weiterlesen „Wien, mein Stetele Wien – Teil I: Davnen“

Torahbund und Theraband – Davnen mit mehr Kojach!

Vielleicht hast du keinen Zugang zu diversen Hanteln und Maschinen, aber irgendwo müsste da doch noch so ein Theraband herumliegen…Bänder sind eine gute Möglichkeit, den Widerstand zu erzeugen, den deine Muskeln zum Wachsen brauchen. Manchmal erlauben sie sogar, Bewegungen zu trainieren, die allein mit Gewichten schwer nachzustellen sind. Der zweite Teil des nicht hundertprozentig ernst gemeinten, aber durchaus anwendbaren Davnen mit mehr Kojach!

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„Es ist eben nicht das Judentum. Ich finde es entsetzlich.“

Tagebuch einer jüdischen Theologiestudentin Teil III

Es ist so weit: Auf Anfrage hier einer der wohl problematischsten Abschnitte aus meinem Studienanfangstagebuch, betreffend Luther und die Rechtfertigungslehre. Ich werde da gar nicht bis zum Ende warten, sondern schon die einzelnen Abschnitte aus meiner heutigen Perspektive kommentieren. Falls ihr noch etwas diskutieren oder klarstellen oder eure Meinung dazugeben wollt, könnt ihr das gerne bei den Kommentaren unten tun. Weiterlesen „„Es ist eben nicht das Judentum. Ich finde es entsetzlich.““

No Jew’s Land

Tagebuch einer jüdischen Theologiestudentin, Teil II

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Als ich begonnen habe, evangelische Fachtheologie zu studieren, habe ich ein Tagebuch geschrieben, von dem ich einen Auszug hier online gestellt habe. Dabei war ich sehr vorsichtig. Zum Einen habe ich über einiges ziemlich kritisch geschrieben und wollte hier niemanden verletzen, zum Anderen war ich damals einfach eine 18jährige Studentin mit bestimmten Ansichten und Ausdrucksweisen, und bin heute eine 26jährige Frau, die einen Haufen Erfahrungen gemacht hat und vieles nicht mehr so sieht wie damals. Als Feedback habe ich jedoch eine Ermunterung bekommen, doch auch die schwierigen Dinge zu teilen. Also werde ich das vorsichtig versuchen – aber für alle Fälle aus meiner heutigen Perspektive kommentiert.

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Die erste Kerze: Moses vs Santa Claus

Weil Feiertage immer eine gute Zeit sind, um sich ins Bett zu kuscheln und Filme zu schauen (außer du bist orthodox und benutzt keine elektrischen Geräte), werde ich hier jeden Tag ein Video aus meiner persönlichen Highlight-Sammlung online stellen, das mit Channukkah im weitesten Sinne zu tun hat.

Das erste Kerzenzünden fällt für uns in diesem Jahr genau auf den ersten Advent. Man kann das natürlich als Zeichen der Gemeinsamkeit und Verbundenheit sehen. Aber spaßhalber teile ich mit euch mein liebstes Epic Rap Battle of History: Moses VS Santa Claus.