Homestory: Was unser Zuhause zu einem jüdischen Haushalt macht

Eine Reihe von blauem Geschirr, teils mit hebräischen Schriftzeichen.
Unser Schabbes- und Jontef-Geschirr, teilweise selber bemalt. Alle Bilder in diesem Beitrag sind Eigentum von Davidssplitter und dürfen nur mit Genehmigung vervielfältigt und verändert werden. Dankeschön!

„Building a Jewish Home“ – das Thema zahlreicher Seminare, Websites[1] und ein genereller Wunsch vieler Jüd_innen, egal welcher Ausrichtung. Dabei spielen auch Identity Shopping und jüdischer Kitsch eine Rolle. Insbesondere gemischtreligiösen Paaren wird vorgeworfen, dass sie schwer ein jüdisches Zuhause schaffen können, in dem eventuell vorhandene Kinder dann eine starke jüdische Identität entwickeln. Die Kinderfrage ist bei uns noch in weiter Ferne, aber wie ich zuhause einen Ort schaffen kann, der mich in meinem Judentum bestärkt (und auch Balthasar Platz für seinen Glauben lässt), beschäftigt mich.

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Denkt jüdisch beim Einkauf! – Teil II: Was der Zusammenhalt des Volkes Israel mit meinem Gemüsehändler zu tun hat

Stencil-Graffiti mit dem Wort
Foto von Graffiti, das ich in meinem Heimatbezirk gemacht habe. Ich verbinde es mit diesem Beitrag, weil laut Sanhedrin 27b und Schawuot 39 ganz Israel füreinander verantwortlich ist (was manche sehr ernst nehmen, wie man in diesem Beitrag lesen kann) und das Wort gleichzeitig auf Deutsch und Arabisch dasteht, was auch einen Bezug zum Text hat.

Es gibt noch etwas, das mir einfällt, wenn ich „Denkt jüdisch beim Einkauf!“ denke. Oder besser, jemanden. Weiterlesen „Denkt jüdisch beim Einkauf! – Teil II: Was der Zusammenhalt des Volkes Israel mit meinem Gemüsehändler zu tun hat“

Ein halbes Jahr Davidssplitter – Was Bloggen für mich als Jüdin bedeutet

Es ist jetzt auf den Tag genau ein halbes Jahr her, dass ich den ersten Beitrag auf Davidssplitter.com gestellt habe. Warum ich eigentlich mit dem Bloggen begonnen habe und wie sich die Sache in diesem halben Jahr so entwickelt hat, möchte ich hier gerne mit euch teilen.

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Denkt jüdisch beim Einkauf! – Teil I: Tikkun Olam und Schwarzer Rettich

Werbebild: Unsere Arbeit - Unsere Zukunft. Denkt österreichisch bei jedem Einkauf. ÖsterreichWoche 1958, 26. Okt.-1. Nov.
Bild: http://www.bildarchivaustria.at/Pages/ImageDetail.aspx?p_iBildID=16024572

Mit einer befreundeten praktischen Theologin gemeinsam habe ich in diesem Semester ein Seminar auf der Katholisch-Theologischen Fakultät gehalten. Als Methode haben wir Chavrutah ausgewählt, das Studieren von Texten in Paaren. Dabei ergeben sich immer interessante Diskussionen. Weiterlesen „Denkt jüdisch beim Einkauf! – Teil I: Tikkun Olam und Schwarzer Rettich“

Wer bestimmt die Themen im christlich-jüdischen Dialog?

„Dialogue is so christian-driven.“ (Dick Pruiksma)

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Interreligiöse Normalität Teil III: Bagels bei 1683

Mancherorts ist die Welt schon gut. Dort, wo es Platz für mehr als eine Religion gibt und wo niemand Angst hat, dass ihm ein Zacken aus der Krone bricht, wenn er auch an Minderheiten denkt. Ich nehme euch mit an ein paar Lieblingsorte, wo Menschen unterschiedlicher Religionen Raum füreinander gemacht haben. Heute erzähle ich euch von einem ganz besonderen Ausflug ins 1683. Nein, nicht das Jahr. Weiterlesen „Interreligiöse Normalität Teil III: Bagels bei 1683“

Geliebter Goj – Ich habe heute leider keine Smicha für dich!

Wenn ich Zeit und Kraft zum Kämpfen hätte, gäbe es eine Sache in meiner Community, die ich versuchen würde zu ändern.

Meine Mutter und ich machten als ich elf war eine Reise nach Irland. Als wir einen Zwischenstopp bei einer englischen Rabbinerin einlegten, erzählte diese mir, dass ihr Mann vom Islam zum Judentum konvertiert sei, um ihr die Smicha[1] zu ermöglichen. Es wurde ihr nicht ermöglicht, in einer interreligiösen Beziehung zu leben und gleichzeitig als Rabbinerin arbeiten zu können. Weiterlesen „Geliebter Goj – Ich habe heute leider keine Smicha für dich!“