Ein halbes Jahr Davidssplitter – Was Bloggen für mich als Jüdin bedeutet

Es ist jetzt auf den Tag genau ein halbes Jahr her, dass ich den ersten Beitrag auf Davidssplitter.com gestellt habe. Warum ich eigentlich mit dem Bloggen begonnen habe und wie sich die Sache in diesem halben Jahr so entwickelt hat, möchte ich hier gerne mit euch teilen.

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Denkt jüdisch beim Einkauf! – Teil I: Tikkun Olam und Schwarzer Rettich

Werbebild: Unsere Arbeit - Unsere Zukunft. Denkt österreichisch bei jedem Einkauf. ÖsterreichWoche 1958, 26. Okt.-1. Nov.
Bild: http://www.bildarchivaustria.at/Pages/ImageDetail.aspx?p_iBildID=16024572

Mit einer befreundeten praktischen Theologin gemeinsam habe ich in diesem Semester ein Seminar auf der Katholisch-Theologischen Fakultät gehalten. Als Methode haben wir Chavrutah ausgewählt, das Studieren von Texten in Paaren. Dabei ergeben sich immer interessante Diskussionen. Weiterlesen „Denkt jüdisch beim Einkauf! – Teil I: Tikkun Olam und Schwarzer Rettich“

Wer bestimmt die Themen im christlich-jüdischen Dialog?

„Dialogue is so christian-driven.“ (Dick Pruiksma)

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Interreligiöse Normalität Teil III: Bagels bei 1683

Mancherorts ist die Welt schon gut. Dort, wo es Platz für mehr als eine Religion gibt und wo niemand Angst hat, dass ihm ein Zacken aus der Krone bricht, wenn er auch an Minderheiten denkt. Ich nehme euch mit an ein paar Lieblingsorte, wo Menschen unterschiedlicher Religionen Raum füreinander gemacht haben. Heute erzähle ich euch von einem ganz besonderen Ausflug ins 1683. Nein, nicht das Jahr. Weiterlesen „Interreligiöse Normalität Teil III: Bagels bei 1683“

Geliebter Goj – Ich habe heute leider keine Smicha für dich!

Wenn ich Zeit und Kraft zum Kämpfen hätte, gäbe es eine Sache in meiner Community, die ich versuchen würde zu ändern.

Meine Mutter und ich machten als ich elf war eine Reise nach Irland. Als wir einen Zwischenstopp bei einer englischen Rabbinerin einlegten, erzählte diese mir, dass ihr Mann vom Islam zum Judentum konvertiert sei, um ihr die Smicha[1] zu ermöglichen. Es wurde ihr nicht ermöglicht, in einer interreligiösen Beziehung zu leben und gleichzeitig als Rabbinerin arbeiten zu können. Weiterlesen „Geliebter Goj – Ich habe heute leider keine Smicha für dich!“

„Niemand streichelt dich.“ Ein Unterschied im Leben von Muslim_innen und Jüd_innen

Vor einiger Zeit bin ich mit einer muslimischen Freundin auf einen Tee zusammengesessen. Dabei hat sie mir ihr Leid geklagt über die vielen Nichtmuslim_innen, die sie schon aufgrund ihres Kopftuchs für eine Terroristin halten, erstaunt sind, wenn sie hören, dass sie Post-Doc auf einer renommierten deutschen Universität ist und ihr ganz generell ihre Projektionen aufdrücken. „Das ist die Realität“, seufzte sie, „Niemand streichelt dich.“

Nun, wir Jüd_innen haben genau das umgekehrte Problem. Weiterlesen „„Niemand streichelt dich.“ Ein Unterschied im Leben von Muslim_innen und Jüd_innen“

Interreligiöse Normalität Teil II: Veganista

Mancherorts ist die Welt schon gut. Dort, wo es Platz für mehr als eine Religion gibt und wo niemand Angst hat, dass ihm ein Zacken aus der Krone bricht, wenn er auch an Minderheiten denkt. Ich nehme euch mit an ein paar Lieblingsorte, wo Menschen unterschiedlicher Religionen Raum füreinander gemacht haben. Wenn die Temperaturen steigen, können Jüd_innen, Muslim_innen und alle anderen trotzdem ganz cool bleiben und miteinander Eis essen gehen – dafür sorgt Veganista.

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