Interreligiöse Normalität Teil V: Der Garten der Religionen in Stift Altenburg

IMG_20180812_131214
Alle Bilder in diesem Beitrag (c) Davidssplitter, 2018

Als Reaktion auf meinen Abschiedsbrief in der Zeitschrift meiner Arbeitsstelle hat mir unser Beiratsmitglied Altabt Christian von Stift Altenburg eine sehr liebe E-Mail geschrieben, in der er mich auch eingeladen hat, den „Garten der Religionen“ zu besuchen, den sein Stift vor einigen Jahren angelegt hat. Da ich im Sommer ohnehin in der Nähe war und gerade für den Führerschein Autofahren übe, habe ich meine Mischpoche eingepackt und sie wohlbehalten, aber mit überschaubaren 60 kmh Maximalgeschwindigkeit, nach Altenburg gebracht.

Weiterlesen „Interreligiöse Normalität Teil V: Der Garten der Religionen in Stift Altenburg“

Muskeljudentum

Was ihr nie über das Judentum wissen wolltet, ich euch aber trotzdem erzähle – Teil I

Junge Frau mit einem T-Shirt, auf dem "Shalmon, Oida!" steht, hebt schwere Kurzhanteln
That’s me. Bitte seid so gut und sagt mir, wenn ihr die Bilder aus diesem Beitrag irgendwo verwendet bzw. gebt einen Verweis auf diesen Blog dazu. Danke!

„Und worüber schreibst du deine Masterarbeit?“

„Muskeljudentum.“

„PffrrrhahahahWAS?“

Weiterlesen „Muskeljudentum“

Davidssplitter wurde bei den Mutmacher-Stories des Vereins Wirtschaft für Integration gefeatured!

Mutmacher

Der Verein „Wirtschaft für Integration“ wurde 2009 gegründet mit dem Ziel „einen neuen, potenzialorientierten Zugang zu dem Thema Integration in Österreich zu positionieren„. Seit 77 Wochen präsentiert Geschäftsführer Peter Wesely jeden Montag eine Initiative unter dem Titel „Mutmacher-Stories“ – und letzte Woche wurde auch mein Blog dort präsentiert. Ich habe mich zwar etwas gewundert, was jüdisches Leben in Wien mit Integration zu tun haben soll, stammt doch der erste Nachweis für Judentum im Gebiet des heutigen Österreich aus der Römerzeit. Aber Peter hat mir versichert, dass es auch einfach um Minderheiten in Österreich und Bewusstsein für diese geht. Wir hatten ein nettes Gesprächsinterview, bei dem er auch zwei kurze Videoclips gemacht hat, die ihr in seinem Bericht ansehen könnt. Ich bin sehr dankbar für diese Möglichkeit, Menschen auf den Blog hinzuweisen, und kann nur hoffen, dass er tatsächlich jemandem Mut macht – oder einfach Freude.

Körper im Dialog

Es gibt ein Thema, über das nicht allzu oft geredet wird, wenn es um interreligiösen Dialog geht, das aber zu seinen Rahmenbedingungen dazugehört: das körperliche Sein. In der INTA #11/12 2016 habe ich einen Artikel zu der Tatsache geschrieben, dass Frauen im interreligiösen Dialog unterrepräsentiert sind und warum das so sein könnte. Hier möchte ich ergänzen, wie es sich auf körperlicher Ebene angefühlt hat, als junge, nicht allzu große, nicht allzu schwere jüdische Frau Geschäftsführerin einer christlich-jüdischen Dialogorganisation zu sein. Weiterlesen „Körper im Dialog“

Geliebter Goj – Was wäre, wenn?

Es ist schön, eine interreligiöse Beziehung zu haben. Man hat einen Haufen romantischer Projektionen bezüglich der Religion der_s Partner_in und lässt sich auch von dessen_deren realitätskundigen Protesten schwer desillusionieren. Weiterlesen „Geliebter Goj – Was wäre, wenn?“