Bemerkenswert

Schmonzelach Un Tinef

*Unnötige Kleinigkeiten und Wertloses Zeug

>>> Hier gehts zum Crowdfunding: https://www.startnext.com/schmonzelachuntinef

Es ist hier. Es ist da. Das Große, an dem ich seit einiger Zeit mit Hingabe arbeite. Aber der Reihe nach:

Vor einiger Zeit habe ich den Text Gimme the Kitsch! geschrieben, in dem ich meiner Frustration darüber Ausdruck verliehen habe, dass es um Dezember herum Unmengen an Weihnachtsdekoration und kitschigem XMas-Nippes gibt, aber Channukkah einerseits in der öffentlichen Wahrnehmung kaum vorhanden ist und es andererseits auch keine große Auswahl an schöner und kreativer jüdischer Deko und Kleinzeug in Österreich gibt. Einige von euch werden auch wissen, dass ich derzeit arbeitslos bin und mich nach der doch längeren Zeit im interreligiösen Dialog neu orientieren will. Anfang Dezember sind dank eines Berufsorientierungsworkshops diese beiden Faktoren kollidiert. Die Ausgeburt dieses Urknalls könnt ihr in diesem Video sehen:

Links: StartNextSchmonezalchuntinef.com, Facebook, Instagram

Die Finanzierungsphase läuft bis 20. Februar 2019.

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Jüdin werden, Teil V: Ordnung ins Chaos

Wenn mich etwas überfordert, versuche ich, es auf Papier zu bringen und zu systematisieren. Derzeit bin ich überfordert davon, meinen Platz im Judentum zu finden und eine Art, das Judentum zu leben, die zu mir passt. Ich versuche, mich dem Ganzen mit verschiedenen Methoden zu nähern. Die, über die ich euch heute erzählen werde, stellt die Torah in den Mittelpunkt.

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Erstes Datum für den Pop-Up-Stand fixiert!

Limmud

Es sind erst zwei Monate, seit ich begonnen habe, an Schmonzelach Un Tinef zu arbeiten; zwei intensive Monate, in denen ich jede Woche etwas zum allerersten Mal gemacht oder erlebt habe. Dank der vielen Unterstützung, die ich über Crowdfunding bekommen habe, kann ich jetzt endlich das erste Datum für den Pop-Up-Stand offiziell machen:

Sonntag, 10. März 2019
11:30-14:30
Volkshochschule Wiener Urania
Uraniastraße 1, 1010 Wien
Dachsaal, 4. Stock

Der Stand wird Teil des jüdischen Lernfestivals LIMMUD sein, das auch dieses Jahr mit großartigen Sprecher_innen glänzt; mehr Informationen findet ihr auf https://www.limmudwien.org/. Der Eintritt ist frei für das ganze Event, aber die Veranstalter_innen hätten gerne, dass man sich beim Eingang (ebenfalls im 4. Stock) anmeldet. Ich werden mich bemühen, den Stand so leicht auffindbar wie möglich zu machen und mit Plakaten den Weg zu weisen; sollte sich eine Änderung ergeben, werde ich das über Twitter bekanntgeben.
Beim Stand könnt ihr nach Herzenslust einkaufen und natürlich auch gleich eure Dankeschön-Gutscheine einlösen, wenn ihr das Projekt über Crowdfunding unterstützt habt (https://www.startnext.com/schmonzelachuntinef). In der ersten Stunde werde ich im Rahmen von Limmud einen Workshop mit dem Thema „The Power of Things“ halten; währenddessen wird der Stand von meinen Helferinnen betreut. Danach freue ich mich sehr, euch kennenzulernen (oder wiederzusehen;-))! Wenn ihr Fragen habt, schreibt einfach einen Kommentar unter diesen Beitrag, ich antworte so schnell ich kann.

 

Jüdin werden, Teil IV: Liebe – die Nächsten, die Übernächsten, die Allerletzten und Gott

“Finally, a story that captures the passion, and raw sexuality, of Yom Kippur.“ – John Stewart bei der Oscarverleihung 2008 über den Film „Abbitte“

Das Jüdischsein hat mich auch in meinen engsten zwischenmenschlichen Beziehungen geprägt. Weiterlesen „Jüdin werden, Teil IV: Liebe – die Nächsten, die Übernächsten, die Allerletzten und Gott“

Jüdin werden, Teil III – Music makes the world go round

Als ich mehr Freiraum gewonnen hatte, mich nur mit dem Judentum zu beschäftigen, hatte ich ein großes Knäuel im Kopf, das für mich ganz undurchdringlich schien. Wo anfangen? Wo will ich hin? Was gibt es alles? Daraufhin tat ich, was ich immer tue, wenn ich mit einer unüberschaubaren Lage konfrontiert bin: Ich schnappte mir Stift und Papier.

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Jüdin werden, Teil II: Auschwitz – hin und zurück, noch einmal hin und wieder zurück

Vor einiger Zeit durfte ich über Skype bei einer Podiumsdiskussion der Dialogperspektiven mitmachen. Dabei wurde ich darauf angesprochen, dass ich ziemlich persönliche Sachen auf meinem Blog schreibe. Meine Antwort war nicht vollständig. Was ich auch noch sagen wollte, war, dass es gerade im Dialog wichtig ist, sich ehrlich und persönlich hineinzubegeben. Dass Menschen Authentizität zu schätzen scheinen. Aber auch, dass meine Erfahrungen mit dem Bloggen mir einen großen Teil der Angst davor genommen haben, mehr von mir zu zeigen. Insofern scheue ich mich vor diesem Blogpost relativ wenig. Viele von euch im deutschsprachigen Raum werden Erfahrung mit dem obligatorischen Klassenausflug nach Auschwitz haben – vielleicht werden weniger über diese Erfahrung aus einer (weiteren) jüdischen Perspektive gehört haben.

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